
Auf der diesjährigen SAFA, die am vergangenen Sonntag in Dillingen stattfand, wurde erstmals im Saarland ein offizielles Draußen-Funk-Treffen organisiert. Ausgerichtet wurde die Premiere vom DARC Ortsverband Q17 unter der Leitung von Christiane DL3CR.
Damit fand zum ersten Mal ein gemeinsames Treffen der saarländischen „Draußen-Funker“ im Rahmen einer größeren Amateurfunk-Veranstaltung statt. Ziel war es, den portablen Funkbetrieb im Freien vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und Besuchern das Hobby auf eine besonders praxisnahe Weise näherzubringen.
Großer Andrang und reges Interesse
Der Stand wurde im Verlauf des Tages von zahlreichen Interessierten besucht. Viele Gäste blieben stehen, um sich über Antennentechnik, Stromversorgung, portable Funkgeräte, Betriebsarten und Aktivierungsprogramme zu informieren. Besonders bemerkenswert war das rege Interesse von Neueinsteigern und technisch interessierten Familien – ein klarer Hinweis darauf, wie stark der Outdoor-Funkbetrieb derzeit fasziniert.
Viele aktive Draußen-Funker vor Ort
Auch eine große Zahl erfahrener Draußen-Funker aus dem Saarland und der angrenzenden Region war vertreten. Sie nutzten die Gelegenheit, um:
• ihre eigenen Lösungen für portablen Funkbetrieb zu präsentieren,
• technische Tipps auszutauschen,
• Betriebsberichte zu teilen,
• und gemeinsam neue Ideen für zukünftige Outdoor-Aktivitäten zu entwickeln.
Vorstellung verschiedener Draußen-Funkarten
Besonders interessant für die Besucher war die Präsentation der unterschiedlichen Draußen-Funkarten, die weltweit von Funkamateuren betrieben werden:
• POTA – Parks on the Air: Aktivierung von Funkstationen aus öffentlichen Parks, um Natur, Amateurfunk und Technik zu verbinden.
• COTA – Castles on the Air: Funkbetrieb von historischen Burgen und Schlössern, bei dem Geschichte und Funkleidenschaft zusammenkommen.
• SOTA – Summits on the Air: Aktivierung von Berggipfeln, die Funken auf Höhenmeter und geographische Punkte belohnt, ideal für Wanderer und Outdoor-Funker.
• BOTA – Bunker on the Air: Draußen-Funk von historischen oder militärischen Bunkeranlagen, bei dem besondere Standorte für portablen Funkbetrieb genutzt werden.
Die Erläuterung und Live-Demonstration dieser Aktivierungsprogramme zeigte, wie vielfältig der portable Funkbetrieb sein kann und wie er Freude an Technik, Geschichte und Aktivität miteinander verbindet.
Die offene und freundliche Atmosphäre begünstigte zahlreiche intensive und fachlich hochinteressante Gespräche – geprägt von Neugier, gegenseitigem Respekt und Begeisterung für das gemeinsame Hobby.
Positive Resonanz
Sowohl Besucher als auch aktive Funkamateure äußerten sich ausgesprochen positiv über die Möglichkeit, Draußen-Funk live zu erleben und mit den Aktiven ins Gespräch zu kommen. Die Präsentation zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig, kreativ und praxisnah der portable Amateurfunk betrieben werden kann. Das Treffen trug gleichzeitig dazu bei, die Wahrnehmung und Attraktivität des Amateurfunks innerhalb der Öffentlichkeit weiter zu stärken
Christiane Rester DL3CR

















































