
Eine ereignisreiche und intensive Woche im Amateurfunk liegt hinter uns: Vom 9. bis zum 15. März fand erstmals der Young Lady Worldwide Award statt – ein neues Format, das bereits bei seiner Premiere eindrucksvoll gezeigt hat, wie aktiv und international vernetzt YLs (Young Ladies) im Amateurfunk sind.
Insgesamt waren 234 YLs aus 203 Ländern auf den Bändern aktiv und sorgten für eine außergewöhnlich hohe Präsenz – sowohl hörbar als auch sichtbar in den Logbüchern weltweit. Die Beteiligung war enorm: Es wurden 300.509 QSOsdurchgeführt, während 49.553 Jäger gezielt versuchten, möglichst viele der teilnehmenden YLs zu arbeiten.
Auch ich habe in dieser Woche aktiv teilgenommen und mich dabei bewusst auf die digitalen Betriebsarten konzentriert, insbesondere auf FT8. Klassische Sprechfunkverbindungen (SSB) spielten für mich diesmal eine untergeordnete Rolle – lediglich 8 QSOs habe ich in SSB geführt.
Der Fokus auf digitale Modi hat sich für mich persönlich ausgezahlt: Mit insgesamt 2.941 Verbindungen konnte ich im digitalen Bereich einen hervorragenden 5. Platz erreichen. ( hier ist zu erwähnen das dies unter den Deutschen YL’s der der Beste Platz ist) dadurch Dieses Ergebnis freut mich besonders, da es nicht nur die Aktivität, sondern auch die Ausdauer und die gute Planung während der Woche widerspiegelt.
Apropos Ausdauer: Der Wettbewerb hatte es durchaus in sich. Der Schlaf kam in dieser Zeit etwas zu kurz und wurde eher unregelmäßig nachgeholt. Dafür war der Kaffeekonsum entsprechend hoch – aber genau diese Mischung aus Herausforderung, Leidenschaft und Funkbetrieb rund um die Uhr macht für mich den besonderen Reiz solcher Events aus.
Rückblickend war es eine intensive, aber vor allem unglaublich spannende und motivierende Erfahrung. Der erste Young Lady Worldwide Award war aus meiner Sicht ein voller Erfolg – sowohl organisatorisch als auch in Bezug auf die weltweite Beteiligung.
Ich freue mich schon jetzt darauf, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein und erneut Teil dieser besonderen Aktivität zu werden.




