Am vergangenen Samstag habe ich gemeinsam mit dem OV Blieskastel Q17 und den Funkamateuren vom OV Kraichgau A22 sowie vielen weiteren Funkfreunden aus der Region einen Ausflug zur Maginot-Linie im Elsass unternommen. Unser Ziel war das beeindruckende Festungswerk Four-à-Chaux, eine der größten Anlagen dieses historischen Verteidigungssystems.
Wir waren eine große Gruppe aus mehreren Ortsverbänden und sogar drei Distrikten. Während einer etwa zweistündigen Führung haben wir spannende Einblicke in die weitläufige unterirdische Anlage bekommen. Bei konstant kühlen 13 Grad haben wir die kilometerlangen Stollen, die Kasernenbereiche und die technischen Einrichtungen der Festung erkundet.
Besonders beeindruckt hat mich die ausgeklügelte Infrastruktur zur Selbstversorgung, die es der Anlage ermöglicht hat, unabhängig von äußeren Einflüssen zu funktionieren. Neben der Geschichte fand ich auch die technischen Aspekte total interessant.
Der Ausflug war für mich nicht nur lehrreich, sondern auch eine tolle Gelegenheit, mich mit anderen Funkamateuren auszutauschen. Insgesamt war ich wirklich begeistert und kann eine Besichtigung der Anlage nur weiterempfehlen.
Wenn jemand Interesse am Amateurfunk hat, kann er sich übrigens jederzeit an den OV Blieskastel Q17 wenden – das Hobby bietet viele technische Möglichkeiten und spannende internationale Kontakte.
HeMeshcore ist seit einigen Wochen unser Hauptprojekt – und wir haben in dieser Zeit enorme Fortschritte erzielt. Insgesamt wurden 22 Q17‑Repeater gebaut und installiert. Unsere Geräte tragen alle im Namen „Q17“ Gemeinsam mit engagierten Unterstützern aus der Region konnten wir so bereits fast den gesamten Bliesgau in das Netz einbinden.
Ein besonderer Dank gilt Sebastian und Tim, die unermüdlich dabei sind und maßgeblich dazu beitragen, dass das Projekt stetig wächst. Ihre repeater sind zu erkennen am Namen „MeshGau…“ Die Zusammenarbeit macht großen Spaß, vor allem weil man sieht, wie sich das Netzwerk Schritt für Schritt weiterentwickelt.
und der Brandschutz im Sommer ist sichergestellt durch …
in den meisten Geräten von uns sind LIFEPO4 Akkus verbaut im seltensten fällen auch Bleigel Akkus oder Lithiumionen Akkus
die Bleigel Akkus kommen nur zum Einsatz bei Geräten, die kein Solar Stromversorgung haben. Diese werden vor Ort nicht geladen. Hier tauschen wir die Akkus, wenn sie leer sind aus!
LiFePO4-Akkus (Lithium-Eisenphosphat) gelten als sehr sicher, ihre Hauptbrandgefahr liegt jedoch im thermischen Durchgehen durch externe Schäden, Überladung oder massive Überhitzung. Bei extremer Fehlbehandlung (über 180∘C – 500∘C) können sie sich stark aufblähen, heißes Gas freisetzen und brennen, was jedoch seltener als bei anderen Lithium-Ionen-Akkus ist.
Um Lithium-Ionen-Akkus elektronisch vor Bränden zu schützen, sind bei unseren Geräten hochwertige Schutzmaßnahmen verbaut
Batterie-Management-Systems (BMS) die wichtigste Maßnahme. Ein BMS überwacht den Zustand der Zellen und greift ein, bevor gefährliche Zustände wie Überladung, Tiefentladung oder Überhitzung zu einem „thermischen Durchgehen“ führen. 2
Hier sind die zentralen elektronischen Schutzmechanismen:
BMS (Battery Management System): Dies ist eine Schutzplatine, die in der Batterie verbaut ist. Sie überwacht kontinuierlich Spannung, Strom und Temperatur. Bei Abweichungen trennt das BMS den Akku elektronisch vom Verbraucher oder Ladegerät.
Schutz vor Überladung: Das BMS schaltet den Ladevorgang automatisch ab, wenn die maximale Spannung (meist ca. 4,2 V pro Zelle) erreicht ist. Eine Überladung ist eine Hauptursache für Brände.
Schutz vor Tiefentladung: Wird der Akku zu tief entladen, kann dies die Struktur zerstören und zu internen Kurzschlüssen führen. Das BMS trennt den Akku, bevor die Spannung zu weit fällt.
Überstromschutz (Kurzschluss): Das BMS überwacht den Stromfluss und trennt die Verbindung sofort, falls ein zu hoher Strom (z.B. bei einem Kurzschluss) fließt.
Temperaturüberwachung: Das BMS misst die Temperatur und stoppt das Laden oder Entladen, wenn der Akku zu heiß wird.
Die Tage feiere ich ein ganz besonderes Jubiläum: Meine Seite besteht seit 5 Jahren, seit ihrem Start im März 2021! Ich bin unglaublich dankbar und begeistert darüber, wie gut sie bei euch ankommt. Eure Besuche, Kommentare und persönlichen Nachrichten zeigen mir, dass die Inhalte wirklich etwas für euch bedeuten – und das ist das größte Geschenk, das ich mir wünschen kann.
Am Anfang hatte ich meine Zweifel. Reicht das, was ich zu teilen habe? Werden euch die Themen überhaupt interessieren? Doch euer Support hat mir gezeigt: Ja, das tut es! Ihr schaut immer wieder vorbei, und das motiviert mich, weiterzumachen und die Seite stetig zu verbessern und zu erweitern.
Ein riesiges Dankeschön an euch alle!
Bleibt gespannt, denn meine Seite wächst weiter – mit neuen Inhalten, frischen Updates und vielleicht der einen oder anderen Überraschung. Eure Meinung ist mir dabei besonders wichtig: Ob Lob, Ideen oder konstruktive Kritik, alles hilft mir, diese Plattform so zu gestalten, dass sie euch gefällt.
Also, feiert mit mir diesen besonderen Meilenstein, und schaut gern bald wieder vorbei, um zu sehen, was es Neues gibt. Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!
Eine ereignisreiche und intensive Woche im Amateurfunk liegt hinter uns: Vom 9. bis zum 15. März fand erstmals der Young Lady Worldwide Award statt – ein neues Format, das bereits bei seiner Premiere eindrucksvoll gezeigt hat, wie aktiv und international vernetzt YLs (Young Ladies) im Amateurfunk sind.
Insgesamt waren 234 YLs aus 203 Ländern auf den Bändern aktiv und sorgten für eine außergewöhnlich hohe Präsenz – sowohl hörbar als auch sichtbar in den Logbüchern weltweit. Die Beteiligung war enorm: Es wurden 300.509 QSOsdurchgeführt, während 49.553 Jäger gezielt versuchten, möglichst viele der teilnehmenden YLs zu arbeiten.
Auch ich habe in dieser Woche aktiv teilgenommen und mich dabei bewusst auf die digitalen Betriebsarten konzentriert, insbesondere auf FT8. Klassische Sprechfunkverbindungen (SSB) spielten für mich diesmal eine untergeordnete Rolle – lediglich 8 QSOs habe ich in SSB geführt.
Der Fokus auf digitale Modi hat sich für mich persönlich ausgezahlt: Mit insgesamt 2.941 Verbindungen konnte ich im digitalen Bereich einen hervorragenden 5. Platz erreichen. ( hier ist zu erwähnen das dies unter den Deutschen YL’s der der Beste Platz ist) dadurch Dieses Ergebnis freut mich besonders, da es nicht nur die Aktivität, sondern auch die Ausdauer und die gute Planung während der Woche widerspiegelt.
Apropos Ausdauer: Der Wettbewerb hatte es durchaus in sich. Der Schlaf kam in dieser Zeit etwas zu kurz und wurde eher unregelmäßig nachgeholt. Dafür war der Kaffeekonsum entsprechend hoch – aber genau diese Mischung aus Herausforderung, Leidenschaft und Funkbetrieb rund um die Uhr macht für mich den besonderen Reiz solcher Events aus.
Rückblickend war es eine intensive, aber vor allem unglaublich spannende und motivierende Erfahrung. Der erste Young Lady Worldwide Award war aus meiner Sicht ein voller Erfolg – sowohl organisatorisch als auch in Bezug auf die weltweite Beteiligung.
Ich freue mich schon jetzt darauf, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein und erneut Teil dieser besonderen Aktivität zu werden.
Auf der diesjährigen SAFA, die am vergangenen Sonntag in Dillingen stattfand, wurde erstmals im Saarland ein offizielles Draußen-Funk-Treffen organisiert. Ausgerichtet wurde die Premiere vom DARC Ortsverband Q17 unter der Leitung von Christiane DL3CR.
Damit fand zum ersten Mal ein gemeinsames Treffen der saarländischen „Draußen-Funker“ im Rahmen einer größeren Amateurfunk-Veranstaltung statt. Ziel war es, den portablen Funkbetrieb im Freien vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und Besuchern das Hobby auf eine besonders praxisnahe Weise näherzubringen.
Großer Andrang und reges Interesse
Der Stand wurde im Verlauf des Tages von zahlreichen Interessierten besucht. Viele Gäste blieben stehen, um sich über Antennentechnik, Stromversorgung, portable Funkgeräte, Betriebsarten und Aktivierungsprogramme zu informieren. Besonders bemerkenswert war das rege Interesse von Neueinsteigern und technisch interessierten Familien – ein klarer Hinweis darauf, wie stark der Outdoor-Funkbetrieb derzeit fasziniert.
Viele aktive Draußen-Funker vor Ort
Auch eine große Zahl erfahrener Draußen-Funker aus dem Saarland und der angrenzenden Region war vertreten. Sie nutzten die Gelegenheit, um: • ihre eigenen Lösungen für portablen Funkbetrieb zu präsentieren, • technische Tipps auszutauschen, • Betriebsberichte zu teilen, • und gemeinsam neue Ideen für zukünftige Outdoor-Aktivitäten zu entwickeln.
Vorstellung verschiedener Draußen-Funkarten
Besonders interessant für die Besucher war die Präsentation der unterschiedlichen Draußen-Funkarten, die weltweit von Funkamateuren betrieben werden: • POTA – Parks on the Air: Aktivierung von Funkstationen aus öffentlichen Parks, um Natur, Amateurfunk und Technik zu verbinden. • COTA – Castles on the Air: Funkbetrieb von historischen Burgen und Schlössern, bei dem Geschichte und Funkleidenschaft zusammenkommen. • SOTA – Summits on the Air: Aktivierung von Berggipfeln, die Funken auf Höhenmeter und geographische Punkte belohnt, ideal für Wanderer und Outdoor-Funker. • BOTA – Bunker on the Air: Draußen-Funk von historischen oder militärischen Bunkeranlagen, bei dem besondere Standorte für portablen Funkbetrieb genutzt werden.
Die Erläuterung und Live-Demonstration dieser Aktivierungsprogramme zeigte, wie vielfältig der portable Funkbetrieb sein kann und wie er Freude an Technik, Geschichte und Aktivität miteinander verbindet.
Die offene und freundliche Atmosphäre begünstigte zahlreiche intensive und fachlich hochinteressante Gespräche – geprägt von Neugier, gegenseitigem Respekt und Begeisterung für das gemeinsame Hobby.
Positive Resonanz
Sowohl Besucher als auch aktive Funkamateure äußerten sich ausgesprochen positiv über die Möglichkeit, Draußen-Funk live zu erleben und mit den Aktiven ins Gespräch zu kommen. Die Präsentation zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig, kreativ und praxisnah der portable Amateurfunk betrieben werden kann. Das Treffen trug gleichzeitig dazu bei, die Wahrnehmung und Attraktivität des Amateurfunks innerhalb der Öffentlichkeit weiter zu stärken
Ich Bin Die OVV von DARC-OV Q17 Blieskastel und betreue auch die Webseite des OV´s hier gehts zur Website!
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